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Die Haartransplantation erfüllt Ihren Wunsch nach natürlichem und dauerhaft wachsendem eigenem Haar.

Verstärkter Haarausfall (Effluvium ), schüttere Haare oder dauerhafter Haarverlust (Alopezie) kann viele Ursachen haben. Neben dem erblich-hormonellen Haarausfall sind Erkrankungen der Kopfhaut oder Verletzungen mit Narben der häufigste Grund für eine Haarwuchsstörung. Viele betroffene Frauen und Männer empfinden dies als eine starke Einschränkung ihres täglichen Lebens. Von den verschiedenen Behandlungsalternativen bietet allein die Eigenhaartransplantation die dauerhafte Lösung zu eigenem Haar.

Die Haartransplantation behandelt den erblich-hormonell bedingten, den narbigen und den angeborenen Haarverlust. Hier können schüttere Haare ergänzt und Kahlstellen wieder aufgefüllt werden. Ob eine Eigenhaartransplantation bei anderen Ursachen von Haarausfall sinnvoll ist, kann nur  individuell entschieden werden.

Grundlagen

Bei der Haartransplantation werden die eigenen Haarwurzeln neu verteilt. Die Eigenhaartransplantation ist erfolgreich, weil Spenderhaarwurzeln auch nach ihrer Transplantation an eine andere Stelle des eigenen Kopfes oder Körpers dort dauerhaft weiter Haare produzieren.

- FUT oder FUE – , die einzig richtige Entnahme gibt es nicht. Welche Technik für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren Wünschen und persönlichen Voraussetzungen ab. Nach einer ausführlichen Information können Sie in meiner Praxis das für Sie am besten geeignete Verfahren wählen.

Haartransplantation ist Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau. Der Umgang mit Haarwurzeln verlangt Geduld, Ausdauer und ein erfahrenes Team. Nur so ist eine gute Anwuchsrate zu erzielen.
Ästhetische Kompetenz und realistische Einschätzung der individuellen Möglichkeiten sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche und dauerhafte Behandlung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Fragen&Antworten.

Technik

Bei einer Haartransplantation werden in örtlicher Betäubung Ihre eigenen Haarwurzeln, auch follicular unit grafts (FU) genannt, aus dem Hinterkopf entnommen. Dabei nehmen diese Haarwurzel-Transplantate eine genetisch festgelegte Wachstumsinformation (donor dominance) mit und wachsen an der neuen Implantationsstelle wieder dauerhaft weiter. So kann die Eigenhaartransplantation an beliebigen Stellen des Stirn- oder Oberkopfbereichs sowie an den Augenbrauen oder im Bart erfolgen. Die follicular unit grafts sind heute so fein, dass die Haare kaum von nicht transplantierten Haaren zu unterscheiden sind.

Entnahme der Haarwurzeln


Für die Entnahme der Haarwurzeln stehen zwei Techniken zur Verfügung. Bei der FUT Entnahme wird ein kompakter Hautstreifen in winzige Haarwurzelgrüppchen (follicular unit grafts oder FU) zerlegt. Die feine strichförmige Narbe am Hinterkopf kann von den restlichen Haaren vollkommen verdeckt werden.

Bei der FUE Entnahme werden die Haarwurzelgrüppchen direkt einzeln aus der Kopfhaut genommen. Es bleiben kleine kreisrunde Narben zurück. Auch wenn die Haare dadurch ausgedünnt werden, kann die Frisur am Hinterkopf meist sehr kurz getragen werden.

Weitere Informationen zur FUT und FUE Technik finden Sie unter Fragen&Antworten.

Einsetzen der Haarwurzeln

Die Haartransplantation wird fast immer mit der sogenannten Slit Technik durchgeführt. Mit dieser Technik kann man die Haarwurzeln dichter nebeneinander verpflanzen als mit der holes Technik. Bei größeren Transplantaten oder narbiger Kopfhaut kann es aber sinnvoll sein, die holes Technik anzuwenden. In meiner Praxis werden beide Techniken durchgeführt. Damit die Haarwurzeln gut in der Kopfhaut einwachsen können und anderen Haare nicht beschädigt werden, muss ein Mindestabstand von etwa 1mm Durchmesser zwischen den einzelnen Hautöffnungen beachtet werden.

Die Transplantate werden dann mit speziellen Mikropinzetten wieder in die vorbereitete Kopfhaut eingesetzt. Zur Qualitätssicherung werden in meiner Praxis alle entnommenen Follikel nochmals kontrolliert, bevor sie an die gewünschten Stellen verpflanzt werden. Die Transplantate stammen von Ihrem eigenen Körper, daher werden sie nicht abgestoßen, sondern verkleben ähnlich wie kleine Schnittwunden in der Haut. Nach der Transplantation bilden sich kleine Krusten auf den Transplantaten, die nach etwa 10-14 Tagen verschwunden sind. Die neuen Haare beginnen nach ca. 12 –14 Wochen wieder zu wachsen. Die neuen Haare sind anfangs noch fein und wachsen erst danach immer stärker. Daher verändert sich das neue Haarbild diskret und unauffällig.
Abhängig von der Haarfarbe und der Haarstruktur, kann schon eine einzige Haarverpflanzung zu einem sehr guten optischen Ergebnis führen. Je nach Spenderfläche und gewünschter Frisur kann die Haardichte durch Nachbehandlungen noch gesteigert werden.

Haben Sie noch Fragen zur Technik oder der Zeit nach der Behandlung? Alle Informationen finden Sie unter Fragen&Antworten.

Haartransplantation für Männer

Typisch männlicher Haarausfall – Bart – Augenbrauen – Körperhaar
Wenn Ihnen mehr Haare ausfallen als nachwachsen, wenn besonders die Geheimratsecken, die Stirn oder der Hinterkopf betroffen sind und in Ihrer Familie auch Glatzenträger vorkommen, dann leiden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit an der androgenetischen Alopecie, dem erblich-hormonell bedingten Haarausfall des Mannes.
Das männliche Hormon in ihrem Körper führt dazu, dass sich die entsprechend empfindlichen Haarwurzeln zurückbilden und Kahlstellen bis hin zur Glatze entstehen. Doch nicht alle Haarwurzeln sind davon betroffen. Auch bei einer großen Oberkopfglatze bleibt am Hinterkopf ein Teil der Haarwurzeln verschont.
Die Eigenhaarverpflanzung nutzt diese sicheren Haarwurzeln als Spenderfläche. Durch die gut geplante Umverteilung können an den betroffenen Stellen wieder dauerhaft Haare wachsen. Schütteres Haar wird dichter, Kahlstellen werden wieder aufgefüllt.
Die Ergebnisse dieser mikrochirurgischen Technik sind heute so überzeugend, dass selbst Augenbrauen, Barthaar oder fehlendes Körperhaar wieder sehr natürlich wächst. Allerdings sind der Behandlung auch Grenzen gesetzt. Wann mit einer Behandlung begonnen wird, ob genügend Spenderfläche vorhanden ist und ob das spätere Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht, kann nur in einem vertrauensvollen Beratungsgespräch geklärt werden.

Alle weiteren Antworten zur Haartransplantation bei Männern finden Sie unter Fragen&Antworten.

Haartransplantation für Frauen

Hohe Stirn und Geheimratsecken – hormoneller Haarausfall – Augenbrauen / Körperhaar- Transsexualität
Ob von Geburt an oder im Laufe des Lebens erworben, für Frauen bedeutet fehlendes Haar häufig ein großes Problem. Immer gilt: Je mehr Spenderfläche zur Verfügung steht, desto bessere Ergebnisse können erzielt werden.
Haben Sie eine hohe Stirn oder Geheimratsecken, dann kann Ihnen die Eigenhaartransplantation die fehlenden Haare dauerhaft und in einer natürlichen Haardichte ersetzen. Die Spenderfläche reicht in der Regel für mehrere Eingriffe, ohne dass es am Hinterkopf sichtbar wird.
Auch als Frau können Sie vom erblich-hormonell bedingten Haarausfall (der androgenetischen Alopecie der Frau) betroffen sein. Nur in seltenen Fällen haben Sie dann tatsächlich zuviel männliche Hormone. Meist zeigen sich die ersten lichten Stellen im Scheitelbereich des Oberkopfes und können sich von hier ausbreiten.
Die Haare am Stirnansatz bleiben in der Regel erhalten. Eine Haartransplantation sollte nur dann erfolgen, wenn der Haarwuchs am Hinterkopf deutlich dichter ist als am Oberkopf und wenn eine medikamentöse Therapie Ihnen keinen Erfolg gebracht hat.Frauen nach geschlechtsangleichender Operation und hormoneller Umstellung (Transsexualität) können von einer Haarverpflanzung ebenfalls profitieren. Sind bereits früher die typischen Geheimratsecken, die Stirnglatze oder die Tonsur entstanden, dann kann durch eine Eigenhaartransplantation Körpergefühl und äußere Erscheinung wieder harmonisiert werden.

Die Eigenhaartransplantation beschränkt sich nicht nur auf das Kopfhaar. Auch dünne Augenbrauen oder fehlende Körperhaare können durch eine Mikrohaartransplantation wieder natürlich ersetzt werden. Auch die erprobteste Behandlungsmethode hat ihre Grenzen. Im Beratungsgespräch erhalten Sie konkrete Informationen zu allen Fragen. Sie erfahren, welche Behandlungsmethode bei Ihnen sinnvoll ist und ob die Behandlung Ihren Erwartungen gerecht werden kann.

Alle weiteren Antworten zur Haartransplantation bei Frauen finden Sie unter Fragen&Antworten.

Haartransplantation nach Schönheitsoperationen

Heute ist es kein Tabu mehr, durch chirurgische Hilfe äußeres Erscheinungsbild und innere Jugendlichkeit wieder zu harmonisieren. Immer mehr Frauen und Männer wählen daher ein Stirn-Facelift zur Verbesserung ihres Aussehens. Doch auch bei bester chirurgischer Technik können ein höherer Haaransatz oder sichtbare Narben am Schläfenrand oder in den Haaren nicht vermieden werden. Diese kahlen Stellen müssen heute nicht mehr geschickt überkämmt werden, sondern können durch eine Eigenhaartransplantation professionell und dauerhaft korrigiert werden. Damit ergeben sich besonders für Männer neue Behandlungsmöglichkeiten. Musste man früher Männern mit großen Geheimratsecken oder Stirnglatze von einem Stirn-Brauen Facelift abraten, weil die entsprechenden Schnittlinien später nicht verdeckt werden konnten, so kann heute schon eine spätere Haartransplantation als ergänzender Teil der Behandlung geplant werden.
Auch bei schon länger bestehenden Kahlflächen oder Narben kann eine Eigenhaartransplantation gezielt helfen und fehlendes Haar wieder ersetzen.

Alle weiteren Antworten zur Haartransplantation nach Schönheitsoperationen finden Sie unter Fragen&Antworten.

Alternativen zur Haartransplantation

Nicht jedes Mittel gegen Haarausfall hält einer wissenschaftlichen Überprüfung statt. In der medikamentösen Behandlung von Haarausfall und androgenetischer Alopezie gibt es heute aber mehrere erprobte Wirkstoffe, die den Haarausfall stoppen können oder auch vorhandene Haare wieder kräftigen. Seit langem bekannt sind Minoxidil und Finasterid. Minoxidil (Handelsname Regaine) wird als Lösung auf die Kopfhaut aufgetragen, ist für Männer und Frauen geeignet ist und in Apotheken erhältlich. Finasteride (Handelsname Propecia) ist eine Tablette und darf nur von Männern eingenommen werden und ist in der BRD verschreibungspflichtig. Beide Wirkstoffe wirken nur solange, wie sie regelmäßig eingenommen werden. Wird die medikamentöse Therapie beendet, fallen die Haare wieder aus. Daneben gibt es Haarstimulanzien durch verschiedene pflanzliche Stoffe wie Ginko, Melatonin und Biotin (Handelsname Trichosense) und zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel (Handelsname z. B. Priorin, Pantovigar).

Wünschen Sie sich volles Haar wie in der Jugend, dann sollten Sie die Möglichkeit einer Perücke, eines Toupets oder bei beginnender Glatzenbildung das Tragen eines Hairweavings in Erwägung ziehen. Diese Haarteile bestehen aus menschlichen oder künstlichen Haaren. Der Tragekomfort ist individuell sehr verschieden, allerdings wird häufig die eingeschränkte Bewegungsfreiheit besonders beim Sport und in der Freizeit oder der hohe Pflegeaufwand bemängelt. Zur Haarverlängerung können Sie sich auch einzelne Haarssträhnen an Ihre eigenen Haare ankleben lassen.